Katjuschin's Tagebuch
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Ich mag Moskau. Moskau ist meine Heimatstadt. Aber ich hasse es auch gleichzeitig. Ich bin Moskauerin, das schon. Eigentlich, eine sehr patriotische Stadtbürgerin. In meiner Anwesenheit soll man gar damit nicht anfangen, Moskau zu beschimpfen. Da kriegt einer eine Strafpredigt. Aber immer wieder verstehe ich, was Glück ist, wenn ich diese Riesenstadt verlasse. Hier fließt die Zeit nicht nur einfach so. Hier sprudelt sie wie aus einer RIßwunde hervor. Aber immerhin: unabhängig von der Freude, die das Verlassen dieser Stadt in mir hervorruft, kehre ich immer wierder von irgendwoher zurück, egal, wie schön es da irgendwo war. Denn Moskau ist es wert.

Alter: 38
 



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Blog

Ein kleiner Wetterbericht aus Moskau

Guten Tag, ich bin Katja Gubernatorowa, und heiße euch alle herzlich im Namen vom Moskauer Seminar für Web 2.0, Weblogs und Podcasts in meinem aller-aller ersten Podcast willkommen! Ich bin einbischen aufgeregt - das ist doch mein Audiodebüt im Internet, aber nicht nur deswegen. Heute ist ein besonderer Tag für mich - der letzte Sommertag. Ich mag diese herzbeklemmende Stimmung des abtretenden Sommers. Das ist eine sehr schlichte Zeit, eine Pause zwischen dem Einatmen und Ausatmen. Die Stadt ist noch leer, und sie bereitet sich auch auf das kommende Jahr vor. Der Regen ist gerade vorbei, man hört wenige Autos am nassen Asfalt rauschen. Morgen ist ein besonderer Tag für alle Jugendliche in Russland. Seit Kindheit sind wir daran gewöhnt,dass es am 1.09 was Neues anfingt. Zuerst die Schule, dann das Studium, und was auch alles... einfach ein NEUES Jahr. Und ich wünsche uns allen was Neues, Interessantes und Überraschendes. Neue Wege mit neuen Kurven, neue Begegnungen, Aufschwunge und Rückgänge. Und bitte-bitte, lässt euch nicht von der berüchtigten Herbstmelancholie niederdrücken! Es fängt alles erst jetzt an! Also, los ins neue Jahr, und ich drücke euch die Daumen auf all euren Wegen! Tschüss, und seid gegrüsst von eurer Katja Gubernatorowa.

31.8.07 13:59


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Na,der Einunddreißigste...

Der letzte Sommertag..entschuldigung, dass ich soo viel Aufmerksamkeit auf diese Jahreszeitenwende gebe, aber es halt wichtig für mich.Der Himmel über Moskau ist wolkig, aber sehr lebendig. Der frische Wind weht ins Fenster des deutsch-russischen Hauses, wo wir uns mit Felix Kosel gerade über Podcasts unterhalten. Wir haben uns schon einen Podcast von Angela Merkel und von IKEA angeschaut. Und noch Tobbis Podcast. Das alles von www.podster.de. Bald geht es weiter, und wir werden unseren eigenen Podcast errichten. Na, mal sehen. Es mach Spaß, muss ich gestehen..

31.8.07 10:46


Na, endlich...

Endlich ist der Layout zu Ende. Ausatmen. Meine vier Seiten aus den insgesamt 16 Seiten der Moskauer Deutschen Zeitung warten auf ihre Leser..

Die Besucher meines Blogs haben eine exklusive Möglichkeit, sich vor  der offizziellen Herausgabe mit einigen Artikeln bekannt zu machen..

Der Leuchtturm im Nachtleben

Katja Gubernatorowa

Trotzt der Unmenge von Klubs und Kneipen in Moskau gibt es nicht so viele Orte, an denen man die Atmosphäre gleich im Flur spüren kann. Eines Tages schlendere ich nach einem guten Konzert im Konservatorium die Bolschaja Nikitskaja entlang. Es ist windig und nasskalt, die wenigen Passanten vermummen sich in ihre hochgeklappten Kragen ein. Keine Stimmung für Spaziergänge, aber ein Glas Glühwein käme jetzt gelegen. Ich nähere mich dem Majakowskij-Theater. Das dunkelrote Ziegelgebäude kommt mir plötzlich wie ein riesiges Schiff vor. Die Fenster in der ersten Etage leuchten so gemütlich-gelb, dass ich
dem Wunsch nicht widerstehen kann, in die gastfreundlich geöffnete Tür zu schauen.
Der Stil des Hauses lässt sich schon auf der ziemlich steilen Treppe erahnen – dunkle Holzwände ähneln dem Innenraum eines Schiffes. Aber es ist nicht das gute Design allein – man spürt einfach, dass dieser Ort mit Liebe gestaltet wurde. Ich öffne die Tür und gelange in einen hell erleuchteten Raum. Die Atmosphäre und die Musik erinnern an die Goldenen Zwanziger. Hier wird entspannt geplaudert, aber es gibt keine wirklich ruhige Ecke. Dafür ist der Ort nicht geschaffen. Hierher kommt man, um sich als Teil des Ganzen zu fühlen. Ich sehe mich um und entdecke gleich bekannte Gesichter aus der Moskauer Theaterszene. Wie ich später erfahre, gilt das „Majak“ tatsächlich als Treffpunkt der großstädtischen Künstler und ist schon seit Jahren für lustige und kreativ gestaltete Partys bekannt.
Nun muss ich nur noch einen Platz finden und ein heißes Getränk bestellen, um ganz in die Atmosphäre des Ortes eintauchen zu können.  Ich studiere das Menü. Die Preise für die Hauptgerichte schwanken zwischen 150 und 450 Rubel. Beim Blick auf die Getränkekarte bin ich beruhigt. Ein Glas Wein gibt hier schon ab 105 Rubel, den Kaffee ab 80 Rubel und Cocktails ab 120 Rubel. Ich bestelle mir eine große Kanne Tee für 130 Rubel.
Stellen Sie sich vor, wie überrascht ich war, als ich einige Tage später eine Einladung von dem befreundeten Pianisten Anton Prishchepa erhielt – zu seinem Konzert im „Majak“ am 6. September! Leider habe ich an diesem Tag keine Zeit, aber Sie sind herzlich eingeladen.

Cafe "Majak"

Ul. Bolschaja Nikitskaja 19

M. Arbatskaja

P.S. Eigentlich darf ich das nicht machen...das ist sogar rechtlich verboten.. na ja.. wird ihr mich im Gefängnis besuchen?  

4.9.07 16:15


MDZ-Blog - zusammengefasst

 

Ich spiele mit dem Gedanken, ein Blog für die Moskauer Deutsche Zeitung einzuzrichten. Wofür braucht die Zeitung so ein Blog? Um die Zeitung für den Leser lebendiger und persönlicher zu machen. Erstens, Meinungsäußerung und Meinungsaustausch der Leser zu einem bestimmten Thema oder Artikel. Zweitens, direkter Meinungsaustausch zwischen dem Leser und der Redaktion: Wünsche, Vorschläge und Kritik.

30.8.07 15:21


Ein Blog für MDZ - mal als Idee..

Wird die MDZ ein Weblog überhaupt brauchen?

Wofür denn? Mal überlegen..

Meinungsäußerung?

Meinungsaustausch der Leser?

Meinungsaustausch MIT dem Leser?

Artikelkritik?

Wünsche und Vorschläge an die Redaktion und Autoren?

Ein freier Raum für ein Forum zu einem bestimmten Thema?

Extra-Anzeigen von der Redaktion, die nicht unbedingt in der Zeitung erscheinen sollen..

Bildergalerie von Moskau. Verschiedene Orte mit eventuellen Kommentaren (es kann sowohl ein kleiner Kommentar als auch ein Artikel zum Thema sein)..

Bilder, die in der Zeitung nicht erschienen sind..

Bildergalerie der Autoren..

 

 

30.8.07 14:13


die letzten zwei Sommertage in Moskau..

Ja, in zwei Tagen fängt bei uns schon der Herbst an. Was ganz Anderes. Neues Jahr, neues Leben.. bin schon mal gespannt..
30.8.07 13:07


Es gibt immer etwas, worüber man schreiben könnte..

Man soll sich einfach Zeit dafür nehmen..
30.8.07 13:05


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